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Führen von Hunden in der Öffentlichkeit, allgemeine Vorschriften der Hundehaltung

Steiermärkisches Landes- Sicherheitsgesetz, LGBl. Nr. 24/2005 i.d.g.F.

 

1. Die Halterinnen/Halter oder Verwahrerinnen/Verwahrer von Tieren haben diese in einer Weise zu beaufsichtigen oder zu verwahren, dass dritte Personen weder gefährdet noch unzumutbar belästigt werden.

 

2. Die Halterinnen/Halter oder Verwahrerinnen/Verwahrer von Hunden haben dafür zu sorgen, dass öffentlich zugängliche, insbesondere städtische Bereiche, die stark frequentiert werde, wie zum Beispiel Geh- oder Spazierwege, Kinderspielplätze, Freizeitanlagen oder Wohnanlagen, nicht verunreinigt werden.

 

3. Hunde sind an öffentlich zugänglichen Orten, wie auf Straßen oder Plätzen, Gaststätten, Geschäftslokalen und dergleichen, entweder mit einem um den Fang geschlossenen Maulkorb zu versehen oder so an der Leine zu führen, dass eine jederzeitige Beherrschung des Tieres gewährleistet ist.

 

4. In öffentlichen Parkanlagen sind Hunde jedenfalls an der Leine zu führen. Ausgenommen sind Flächen, die als Hundewiesen gekennzeichnet und eingezäunt sind.

 

5. Der Maulkorb muss so beschaffen sein, dass der Hund weder beißen noch den Maulkorb vom Kopf abstreifen kann.

 

6. Der Maulkorb- oder Leinenzwang gilt nicht für Hunde, die zu speziellen Zwecken gehalten werden und die Sicherung des Hundes mit Maulkorb oder Leine der bestimmungsgemäßen Verwendung entgegensteht. Zu diesen Hunden zählen insbesondere Jagd-, Therapie- und Hütehunde sowie Diensthunde der Exekutive und des Militärs und Rettungshunde. ( Dies gilt nur für im Einsatz befindliche Hunde ).

 

Übertretungen können mit einer Geldstrafe bis zu € 2000.- bestraft werden. Zusätzlich kann in schweren Fällen der Verfall der Tiere ausgesprochen werden.

 

 

Tierschutzgesetz, BGBl. Nr.118/2004 i.d.g.F.

  • Hunde dürfen keinesfalls, auch nicht vorübergehend, an der Kette oder in sonst einem angebundenen Zustand gehalten werden.

 

Tierhaltungsverordnung, BGBl. II/486/2004 i.d.g.F.

  • Eine dauernde Zwingerhaltung ist verboten. Hunden ist täglich entsprechend ihrem Bewegungsbedürfnis die Möglichkeit zu geben, sich außerhalb des Zwingers zu bewegen.
  • Jeder Zwinger muss mindestens über eine uneingeschränkte benutzbare Zwingerfläche von 15 m² verfügen. In diese Fläche ist der Platzbedarf für die Hundehütte nicht eingerechnet. Für jeden weiteren Hund in diesem Zwinger muss eine zusätzliche uneingeschränkt benutzbare Grundfläche von 5 m² zur Verfügung stehen.

 

          Übertretungen können von der Bezirksleitungsbehörde mit Strafen bis zu € 3.750.-,

          im Wiederholungsfall bis zu € 7.000.- geahndet werden.

 

 

 

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