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Aus der Geschichte ...

 

Seine Gründung vermutet Heinrich Purkarthofer noch vor den Jahren 1138-1152, „als Gottfried von Wetternfeld, Ministerale Kaiser Konrads III., im Wald, der damals gerodet wurde, eine Kirche zu Ehren des St. Gallus, dem heutigen St.Gallen, bauen ließ, die er dann dem Stift Admont schenkte“.

Der Name „Der alte Markt“ oder „Altenmarkt“ ist urkundlich erstmals im Jahre 1335 nachweisbar erwähnt und erinnert daran, dass dieser Ort einst für die Befreiung mancher Kulturbedürfnisse der dortigen Waldbauern eine Rolle spielte, dass er ein Markt war.

Erst nachdem die Römer durch Anlage neuer Straßen das obersteirische Gebiet dem Verkehr geöffnet haben, ist der Reichtum des steirischen Erzberges bekannt geworden. Es steht außer Zweifel, dass die Entwicklung von Altenmarkt im Mittelalter eng mit dem Eisentransportweg von Eisenerz nach Oberösterreich zusammenhängt. Eindeutig klare Verhältnisse hinsichtlich der Regelung des Eisenabsatzes wurden in den Jahren 1448 und 1449 vom Kaiser Friedrich III. erlassen und in den Jahren 1490 und 1492 von Kaiser Maximilian I. neu gefasst. Altenmarkt hat mind. ein halbes Jahrtausend den starken, vom steirischen Erzberg ausgegangenen ehernen Pulsschlag verspürt und sich als Marktort daran aufgerichtet. Mit der Admonter Klostergründung hatten die langwierigen Rodungen des weiträumigen und damals noch in höchstem Maß unwirtlichen Waldlandes und dessen Neubesiedlung eingesetzt. Ab dem Jahr 1500 wurde in der näheren Umgebung von Altenmarkt in rund 30 Hammerwerken gearbeitet. 1570 wird ein Leopold Mülperger als „Lehrer in Altenmarkt“ genannt. Ebenfalls 1570 wurde St. Gallen von der Pest überfallen. Am 27. April 1575 erlitt der Markt Altenmarkt eine schmerzliche Wunde an seinem Wohlstande, indem nächtlicher Weile 14 Häuser samt Kirche ein Raub der Flammen geworden sind.

 

Im Jahre 1646 übernachtete Erzherzog Ferdinand, Sohn des Kaisers Ferdinand III. und später römischer König, auf seiner Durchreise in Altenmarkt. Die Lehre Luthers hatte um diese Zeit schon tiefe Wurzeln geschlagen, die Gegenreformation versuchte dem entgegenzuwirken und deswegen kam auch 1600 die Reformationskommission nach St. Gallen.

Von nun an drohten verstärkt Feindesgefahren unser Land zu verwüsten und in Abhängigkeit zu bringen. 1626 schlugen die schrecklichen Wellen des oberösterreichischen Bauernaufstandes an die obersteirischen Landesgrenzen. Am 10. April 1773 wurde unser Ort von einer schrecklichen Brandkatastrophe heimgesucht, die Kirche samt dem Turm sowie andere Gebäude wurden ein Raub der Flammen. Ihre Selbständigkeit erlangte die Pfarre Altenmarkt an der Enns im Jahr 1786, geweiht wurde unsere am 23. September 1152 vom Salzburger Erzbischof Eberhard I. Ende des 18. Jhd. Bedrohten die Franzosen unser Land.

 

1873 wurde das erste Schulgebäude in Betrieb genommen, und seither sird auf die Bildung der „Altenmarkter“ großer Wert gelegt. Zahlreiche ins Leben gerufene Vereine und Organisationen erleichtern und verschönern das Zusammenleben in unserer idyllischen Gegend.

In diesem Jahrhundert waren schon die Auswirkungen von zwei Weltkriegen zu ertragen und viele Opfer zu beklagen. Ohne den großen Aufbauwillen unserer Landsleute und die Kraft, Neues zu schaffen, würden wir heute noch anderer Stelle stehen, wirtschaftlich und kulturell weniger weit entwickelt sein.

Sein Gemeindewappen erhielt Altenmarkt mit Wirkung vom 1. Oktober 1981 verliehen. ANNO1988

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